Auf älterem Schmuck erscheinen häufig Zeichen, die auf dem Gebiet der ehemaligen Tschechoslowakei verwendet wurden. Eine Anerkennung ist möglich, wenn sie keinen Feingehalt bezeichnen, der niedriger ist als der nach dem heutigen Punzgesetz zulässige Feingehalt. Ein typisches Beispiel ist die Punze „Kiebitz“ für Gold mit Feingehalt 585/1000, die bis 1993 verwendet wurde.
Es gibt jedoch Ausnahmen. Als gültig gelten einige Zeichen nicht, die während des Zweiten Weltkriegs in von fremden Mächten besetzten Gebieten eingeführt wurden. Die vollständige Beurteilung historischer Punzen sollte deshalb immer anhand des konkreten Gegenstands erfolgen.